Studientage: Geistlicher Missbrauch

Erzbischöfliches Priesterseminar, Leostraße 19, 33098 Paderborn
Berufseinführung
erkennen - verstehen - differenzieren - entgegenwirken - handeln

Geistlicher Missbrauch betrifft viele Dimensionen des Menschseins: das Denken, Fühlen, Handeln, Glauben, Beten und Leben in Gemeinschaft. Typisch in missbräuchlichen Systemen sind Verwirrung, Doppeldeutigkeit und subtile bis perverse Manipulationen. Die Betroffenen verlieren nach und nach ihre Urteilsfähigkeit und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Deshalb ist es so schwierig, geistlichen Missbrauch deutlich zu erkennen und klar in Worte zu fassen. Wir werden uns Zeit nehmen, Erkennungszeichen zu benennen und die innere Psychologik, sowohl im affektiven, wie im mentalen Bereich nachzuvollziehen. Systemische Zusammenhänge werden verdeutlicht und unterschiedliche Etappen und Schweregrade beschrieben. Hinter all dem stehen die Fragen nach Vorbeugung, Gegenmaßnahmen und Behandlung. Die Veranstaltung bietet Raum und Zeit, auf Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmenden einzugehen, wie beispielsweise durch Fallbesprechungen.

Diese Fortbildung kann als Vertiefungsschulung zur Prävention sexualisierter Gewalt anerkannt werden.

Zielgruppe: alle pastoralen Berufe und verpflichtende Teilnahme zur Berufseinführung
Leitung: Dr. Hannah A. Schulz, Therapeutin, Supervisorin, Exerzitienbegleiterin und Referentin in der Erwachsenenbildung
Teilnehmende: max. 20 Personen
Anmeldefrist: 25. Januar 2022

 

Anmeldung

Freie Plätze: 5 von 20 verfügbar.
Kontaktdaten der Ansprechperson