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Tag des pastoralen Personals 2022

Unsere Planung zum Tag des pastoralen Personals am 27. Oktober 2022 laufen auf Hochtouren. An dieser Stelle finden Sie stets aktuelle Informationen zu diesem Tag.

27. Oktober 2022
09:00 Uhr -17:00 Uhr
Dietrich-Keuning-Haus, Dortmund

Tag des pastoralen Personals am 27.Oktober 2022

Unsere Gesellschaft ist im Wandel – kaum ein Ort in unserem Bistum lässt uns deutlicher sehen, welche Vielfalt unsere Gesellschaft ausmacht und wie es an ihren Rändern aussieht, als die Dortmunder Nordstadt.  Der Tag des pastoralen Personals findet am 27. Oktober 2022 in Dortmund statt. Unter dem Motto „Endlich wieder Wir – Christsein in der Gesellschaft“ werden wir Gelegenheit haben, als Mitarbeitende in der Seelsorge aus dem gesamten Bistum zusammen zu kommen und gemeinsam aktuelle Herausforderungen zu bedenken: Wie möchten wir uns als Christinnen und Christen in Zukunft aus der Kraft des Evangeliums für die Gesellschaft einsetzen? Was sind unverzichtbare Haltungen und Werte, die es aus christlicher Sicht mit Blick auf das Gemeinwohl der Gesellschaft und der Demokratie zu stärken gilt? Wie kann man in einer postchristlichen Welt die Gottesfrage platzieren? Wie gehen wir damit um, für eine Kirche zu arbeiten, der nachgesagt wird, immer wieder zu versagen und die gleichzeitig den Anspruch hat, für einen versöhnenden Gott zu stehen?

Die Mitarbeitenden in der Fortbildung pastorales Personal haben ein interessantes Programm aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops für Sie zusammengestellt.

Informationen

Veranstaltungsort

Begrüßung, Vorträge und Workshops

Dietrich-Keuning-Haus
Leopoldstraße 50-58, 44147 Dortmund
https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/dietrich_keuning_haus/start_dkh/index.html

 

Gottesdienst
St. Joseph Kirche
Heroldstraße 13A
44145 Dortmund

Ablauf

09:00 Uhr Stehkaffee

09:30 Uhr Begrüßung und Geistlicher Einstieg

10:00 Uhr Impulsvorträge und Podiumsdiskussion

12:30 Uhr Pause mit Mittagessen

14:00 Uhr Austausch in Kleingruppen

16:00 Uhr Gottesdienst St. Joseph

17:00 Uhr Ende

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion

Impulsvorträge

Prof. Dr. Jürgen Manemann (Hannover) Hoffen auf Auferstehung heißt Aufstehen für eine neue Welt: Revolutionäres Christentum
Prof. Dr. Peter Nitschke (Vechta) Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit in einer globalisierten Welt: Herausforderungen und Chancen für eine weltzugewandte Pastoral

 

Moderation

Dr. Claudia Auffenberg, der DOM

Workshops

1. Wie lebe ich als Christ/in?
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, und N.N.

 

2. Gestaltungsräume in einer globalisierten Welt
Leitung: Prof. Dr. Peter Nitschke, Universität Vechta

Die aktuellen Veränderungen in Kirche und Gesellschaft sind von einer großen (Un-)Gleichzeitigkeit geprägt: Wandel vollzieht sich simultan in vielen verschiedenen Lebensbereichen. Diese Geschehnisse, Anforderungen und Widersprüchlichkeiten zu verarbeiten ist komplex, weil Alt und Neu oftmals unverhohlen nebeneinander stehen. Gleichzeitig verbergen sich darin Gestaltungsräume für Kirchengemeinden.  Am Beispiel von Migration und Fluchtursachen, ausgehend vom Angriffskrieg in der Ukraine, möchte dieser Workshop Möglichkeiten und Grenzen beleuchten und diskutieren.

 

3. Authentischer Umgang mit Schuld und Verantwortung?!
Leitung: Katharina Balk, Promovendin Ruhr-Universität Bochum

Aktuell sind Schulddebatten gesellschaftlich verbreitet. Dabei geht es jenseits normativer Fragen – wer ist schuld woran und/oder verantwortlich wofür –, auch vermehrt um die des angemessenen Umgangs damit: Was zeichnet ein ‚aufrichtiges‘ Verhältnis zu Schuld und Verantwortung aus? Welches verantwortungsethische Potenzial liegt in einer Auseinandersetzung mit (nicht-eigener) Schuld? Diese Fragen werden wir im Workshop ausgehend von der unzeitgemäßen und gleichzeitig aktuellen, schuldskeptischen Position Jean-Paul Sartres diskutieren.

 

4. Kirche und Ich – Beziehungsstatus ‚kompliziert‘
Leitung: Dr. Florian Kleeberg, Bistum Münster

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Persönlichkeit die Katholische Kirche hat und welche Charakterzüge Ihnen vertraut sind oder Sie irritieren? Das Riemann-Thomann-Modell bietet dazu eine Fülle von Erklärungsmustern, die aus historischer wie pastoralpsychologischer Perspektive ein echter Augenöffner sein können. Lassen sich damit gegenwärtige Krisen und zukünftige Entwicklungen verdeutlichen?

 

5. Vom Atem der Sprache und dem Feuer der Schrift – Geschenkte Sprache für eine zeitgemäße Verkündigung
Leitung: Prof. Dr. Egbert Ballhorn, Technische Universität Dortmund

Erleben Sie manchmal eine Lustlosigkeit in der Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeleben? Hängen Sie an kirchlichen Floskeln und Verkündigungsformen, die oftmals wie ein konfektioniertes Serienprodukt wirken? Dieser Workshop möchte Lust machen auf die Bibel als inspirierendes Sprachreservoir für eine lebensnahe Verkündigung des Wortes Gottes in einer komplexen Welt. Gemeinsam erkunden wir Sprach-Räume der Bibel, um Erfahrungen, Glaube und Sehnsüchte auszudrücken, ganz im Sinne der Pfingsterzählung: „Sie redeten in anderen Zungen“ (Apg 2).

 

6. Wohin führt uns sein Geist? – Entscheidungen geistlich gründen
Leitung: Msgr. Martin Reinert, Abt. Glauben im Dialog

Wir alle wissen, dass uns teils weitreichende – mitunter einschneidende – Entscheidungen bevorstehen. Entscheidungen großer Tragweite können weder ausschließlich auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten gefällt werden noch allein aus dem Bauch und der Stimmung des Momentes heraus. Wie kann man sicher sein, dass der Heilige Geist mit dabei ist und nicht allein der eigene Dickkopf?

 

7. Ein Pack-Ende finden – Analysemethoden für die Ehrenamtsförderung
Leitung: Konstanze Böhm-Kotthoff, Abt. Leben im Past. Raum

Corona, die Kirchenkrise, aber auch aktuelle Herausforderungen wie das Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine machen es schwer, den roten Faden in der Ehrenamtsförderung zu finden. In diesem Workshop lernen Sie Methoden kennen, die dabei unterstützen können, die Ehrenamtsförderung in der eigenen Organisation zu analysieren und Klarheit über nächste Schritte zu gewinnen. In einem kurzen Input werden die Methoden „Freiwilligenkultur-Analyse“ und „Quick Scan Ehrenamtskoordination“ kurz vorgestellt. Anschließend können Sie sie im Workshop ausprobieren

 

8. Wie wollen wir feiern? – Zur Frage nach Qualität und Qualitätssicherung im Gottesdienst
Leitung: Msgr. Gregor Tuszynski, Dr. Sven Boenneke

Was ist eigentlich eine gelungene Feier? Je nachdem, wen man fragt, wird man eine andere Antwort bekommen. Allen gemeinsam ist: Es muss ein Erlebnis sein! Eine richtige Feier verwandelt den Alltag in einen Festtag. Dieser Workshop geht der Frage nach liturgischer Qualität nach. Dabei spielen objektive Kriterien und individuelle Wahrnehmung eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig üben wir eine Feedback-Kultur ein, um der Quelle des kirchlichen Lebens und der Erfahrungswelt von Menschen gerecht zu werden.

9. Von O-O-OPS! zu WOW!!! – Neues in die Welt bringen
Leitung: Ferdinand Grah, Creative Leader, Design Thinking Coach

Engagement beginnt mit Emotionen. In diesem Workshop können Sie lernen, bedeutungsvolle Erlebnisse zu erschaffen. Das Lernkonzept basiert auf dem Prinzip „Experimentieren und Reflektieren“:  Wir stürzen uns ins Unbekannte, um in tiefer Reflexion dessen zu landen, was wir in der Übung lernen konnten. Nebenbei lernen Sie nützliche und klare Modelle der Innovation kennen.

 

10 .Lebensthemen und Soziale Milieus erkunden
Leitung: Alina Sivaraj, Günther Eickelmann, Abt. Leben im Past. Raum

Wie kommen wir an die Themen, die die Menschen vor Ort bewegen? Das Zielbild 2030+ sieht einen diakonischen und einen missionarischen Schwerpunkt in jedem Pastoralen Raum vor, die sich jeweils an den Lebensthemen der Menschen im Sozialraum orientieren. Anhand des neuen Sinus-Modells erproben wir gemeinsam Zugänge in aktuelle Lebenswelten.

 

11. Dem Glauben Zukunft geben – Aufbrüche begleiten mit dem Trainingsbuch
Leitung: Melina Sieker, Referentin Diözesaner Weg 2030+

Was bedeutet es, die lebensverändernde Kraft des Evangeliums ins Zentrum zu stellen? Wo setzen wir uns für die Gesellschaft ein und aus welchem Antrieb? Wie geht es Ihnen mit dem Gedanken an die Zukunft der Kirche? Das Trainingsbuch lädt dazu ein, über diese Fragen nachzudenken und bietet verschiedene interaktive Zugangswege zu den Inhalten des Zielbildes 2030+.

 

12. Es gilt das geschriebene Wort – Geistliche Kolumnen für Tageszeitung und Pfarrbrief kreieren
Leitung: Claudia Auffenberg, Chefredakteurin DER DOM, Paderborn

Tages- und kostenlose Werbezeitungen haben oft geistliche Kolumnen im Blatt. Eigentlich eine erfreuliche Sache, das Problem allerdings ist: Irgendwer muss sie schreiben. Wie findet man ein Thema und wie setzt man es möglichst ohne Kirchensprech um? Darum geht es in diesem Workshop.

 

 

Anreise

So erreichen Sie das Dietrich-Keuning-Haus:

Das Dietrich-Keuning-Haus liegt ca. 300 m nördlich des Dortmunder Hauptbahnhofes in einer Grünanlage.

Für auswärtige Gäste ist die zentrale Lage des Dietrich-Keuning-Hauses in unmittelbarer Nähe zum Dortmunder Hauptbahnhof und die Anbindung an den ÖPNV mit einer U-Bahn-Haltestelle direkt vor dem Haus ideal. Für Autofahrer steht eine Tiefgarage zur Verfügung.

Parksituation

Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen in der Tiefgarage. Daher bitten wir Sie, wenn möglich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Die U-Bahnstation Leopoldstraße befindet sich direkt vor dem Dietrich-Keuning-Haus.
Sie erreichen sie mit den Linien U41 und U47. Diese Linien fahren auch vom Dortmunder Hauptbahnhof direkt zur Haltestelle Leopoldstraße.

Anfahrt mit dem PKW:

Von Osten über die A 44 oder A 2/A 1 auf die B 1
Von Westen über die A 40 auf die B 1
Von Süden über die A 45/A 1 auf die B 54
Von Norden über die A 1 auf die B 1

Ab Autobahnausfahrt Beschilderung Richtung Zentrum/ Hauptbahnhof folgen – rechts auf den Wallring abbiegen – vom Burgwall in die Leopoldstraße (B 54) einbiegen.

Das Dietrich-Keuning-Haus liegt 150 m hinter der ersten Ampelkreuzung auf der linken Seite der Leopoldstraße in einer Grünanlage.

Barrierefreiheit

Das Dietrich-Keuning-Haus ist barrierefrei gebaut.

Alle Bereiche können auch von Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern aufgesucht werden. Für Hörgeschädigte steht bei Veranstaltungen eine FM-Anlage als Ergänzung zu vorhandenen Hörhilfen zur Verfügung. Wenn Sie Hilfsmittel benötigen, bitten wir Sie, vorab beim DKH anzufragen.

Ansprechpartnerinnen

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Svenja Hoffmann
Telefon: ( 05251 ) 125 16 96
E-Mail: svenja.hoffmann@erzbistum-paderborn.de

Karola Mikelsons
Telefon: ( 05251) 125 1697
E-Mail: karola.mikelsons@erzbistum-paderborn.de

Einladung und Anmeldung

Eine Einladung erhalten Sie im August.

Anmeldungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.