F08DHFJ031 Notfälle, Krisen und Extremsituationen seelsorglich begleiten



Krisen und Notfälle im Lebensraum Schule

Beginn: 13.11.2019 | 15:30 Uhr
Ende: 16.11.2019 | 13:00 Uhr
Ort: Haus Maria Immaculata, Paderborn
Referenten: Stefan Westhoff, Notfallseelsorge Stadt Paderborn – Eva-Maria Leifeld, Katholisch-islamischer Dialog, EGV Paderborn




Dass auch Schulen in Deutschland von Extremsituationen betroffen sein können, ist spätestens seit den Amokläufen von Erfurt 2002 und Winnenden 2009 deutlich. Aktuelle Studien zeigen, dass vielfältige Formen von Gewalt an Schulen und im Schulalltag zunehmen. Hierzu zählt vor allem die Gewalt von Schüler/inne/n untereinander, aber auch die Gewalt gegenüber Lehrer/inne/n. Für eine erfolgreiche Verarbeitung gewaltvoller Erfahrungen, ist es essentiell, dass Menschen, die Gewalt erfahren haben, professionelle psychologische und seelsorgliche Unterstützung erhalten. Dies gilt gleichermaßen für direkt wie indirekt Betroffene, die zum Beispiel eine Gewalttat mit ansehen mussten oder mit den Tätern verbunden waren und sind, aber auch für diejenigen, die als Helfer zu Tatorten kamen. Im Rahmen dieser Fortbildung lernen Sie etwas über Gewalt ganz allgemein und im Speziellen, wie Gewalt in der Schule aussieht und was sie bedeutet. Sie beschäftigen sich damit, wie Notfallseelsorge im schulischen Kontext gelingen kann und welche Besonderheiten interkulturelle Kontexte für die Notfallseelsorge mit sich bringen. Auch Prävention und Selbstfürsorge werden im Rahmen der Fortbildung thematisiert.

Ansprechpartnerin: Svenja Hoffmann
Anmeldefrist: 5. Okt. 2019
Credit-Points: 1 ½ cp

 




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