Aktuelles aus der Fortbildung pastorales Personal

Aus dem Glauben schöpfen



Fortbildung und Personalentwicklung für das pastorale Personal

Ehrenamtsförderung, Liturgie mit jungen Menschen oder Social Media & Web 2.0 – dies sind nur drei Beispiele aus dem neuen Fortbildungsprogramm für das Pastorale Personal für das Jahr 2020. Zahlreiche Anforderungen zerren an den pastoralen Mitarbeitenden und es ist nicht leicht diesen gerecht zu werden. Mit dem neuen Fortbildungsprogramm möchte das „Referat Fortbildung für das pastorale Personal“ Unterstützungsangebote leisten, um den vielfältigen Ansprüchen in der Pastoralen Arbeit Genüge zu tun.

„Wir haben auch in diesem Jahr ein umfangreiches Fortbildungsprogramm ausgearbeitet, aus dem sich jeder Mitarbeiter, die für ihn passenden Fortbildungen auswählen kann. Dabei legen wir besonderen Wert auf die individuelle Weiterbildung, denn schließlich weiß jeder pastorale Mitarbeiter selbst am besten, welchen ‚Muskel‘ er derzeit am intensivsten trainieren möchte“, verdeutlicht Domvikar Dr. Rainer Hohmann, Leiter der Fortbildung und Personalentwicklung für das Pastorale Personal.

Neben der fachlichen, methodischen und kooperativen Weiterbildung, wird im neuen Programm besonderes Augenmerk auf die Selbstfürsorge gelegt. Alle Pastoralen Mitarbeitenden sind dazu angehalten jährlich geistliche Exerzitien zu belegen. „Diese innerlichen Einkehrzeiten sind essenziell, um sich intensiv dem eigenen Gefühlsleben zu widmen und aus dem eigenen Glauben heraus neue Kraft zu schöpfen“, argumentiert Wolfgang Möser. „Gleichzeitig ist es ein Qualitätsmerkmal und sollte wichtiger Bestandteil in der Jahresplanung für die Pastoralen Mitarbeitenden sein.“ Zu diesem Zweck wird laut Bistumsleitung in Kürze eine neue, großzügige und sehr einfache Förderrichtlinie in Kraft treten.

Angebote nach Maß

Das neue Programm ermöglicht eine gezieltere Personalentwicklung, weg vom „Gießkannen-Prinzip“, welches möglichst viele Bedarfe abdeckt, hin zur bedarfsorientierten Weiterbildung. „Wir haben zahlreiche Angebote in das Programmheft aufgenommen, die ‚nach Maß‘ umgesetzt werden. Das heißt, erst wenn sich genügend Interessierte für ein Angebot gemeldet haben, wird es in die Tat umgesetzt“, erläutert Stefan Nagels. „Wir haben für fast alle Fortbildungen bereits einen Referenten gefunden und müssen anschließend nur noch einen passenden Termin und Ort ausmachen. Wir gehen aber davon aus, dass der Kurs dann innerhalb eines Vierteljahres stattfinden kann.“